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Können Kantone die Klima-Handbremse lösen?


Der Bundesrat will, dass die Schweiz bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstösst, als sie aus der Luft entfernt. Mit dem neuen Klimaziel sind insbesondere die Kantone gefordert. Auch die besten unter ihnen sind bisher nicht auf Kurs in der Klimapolitik, das muss Jacqueline de Quattro einräumen.

Die Waadtländer Regierungsrätin präsidiert die Konferenz der Kantonalen Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren. Wo haperts und ist das Ziel überhaupt realistisch?

Das grosse Ziel hat der Bundesrat diese Woche gesetzt: Netto-Null bis 2050. Umsetzen müssen es in vielen Teilen die Kantone. Was hält die Waadtländer Bau- und Umweltdirektorin, Jacqueline de Quattro, die Präsidentin der kantonalen Umweltdirektoren, von diesem Ziel?

Kein Schweizer Kanton ist bisher auf Kurs mit Blick auf das Pariser Klimaabkommen, auch der Kanton Waadt nicht. Warum gehts gerade im Bereich Gebäude so langsam vorwärts? Und ist es richtig, dass in diesem Bereich die Kantone so viel Entscheidungsfreiheit haben.

Als Vize-Präsidentin der kantonalen Energiedirektorenkonferenz kann Jacqueline de Quattro auch in diesem Bereich die Klimapolitik mitbestimmen. Tun die Kantone nicht zu wenig für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und droht aus ihrer Sicht eine Stromlücke, wenn die Schweiz Ihre AKW ausschaltet? Und schliesslich ist auch der Verkehr Thema in der «Samstagsrundschau». In diesem Bereich hat die Schweiz klimapolitisch gar Rückschritte gemacht in den letzten Jahren.

Jacqueline de Quattro nimmt Stellung zur Frage, ob es für die Kantone nun nicht an der Zeit wäre, den Widerstand gegen Mobility Pricing aufzugeben.

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